Aktuelles

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Punktspiel - Sonntag, 01.05.2016

FSV Kölleda II vs. FCN

Anstoß: 15:00 Uhr

Training

Eckrand-Stadion (Sommer)

Mittwoch 18:30 Uhr - 20:30 Uhr

 

Kunstrasen Am Nordpark (ganzjährig)

Freitag 20 Uhr - 22 Uhr

 

Sporthalle Schiller-Str. (Winter)

Dienstag 20 Uhr - 22 Uhr

Auch wir sagen „Nein“ zu Rassismus und Diskriminierung im Sport!

Ehrenkodex.pdf
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#saynotoracism #weareallmonkeys #danialves

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FC Turbine Niedernissa e. V.

Fair Play - bei uns immer!

Ein offener Brief des FC Turbine Niedernissa.

Vorne weg gratulieren wir den Mannschaften aus Frohndorf und Olbersleben zum Aufstieg, denn gerade in der Niederlage zeigt sich die wahre Größe und das Werte wie Respekt und Fairness nicht nur leere Phrasen sind. Gleichzeitig gratulieren wir aber auch unserer Mannschaft zu einer überaus erfolgreich zweiten Vereinssaison in der sie bis zu Letzt an der Sensation und den damit verbundenen zweiten Aufstieg in Folge geschnuppert hat. Leider muss unser junger Verein aber auch eine sehr schmerzliche Lektion zum Ende der zweiten Vereinssaison verarbeiten. Denn dass genau diese Werte, Respekt und Fairness, für die wir stehen, im heutigen Sport mit Füßen getreten werden und wenn man erfolgreich sein will, sie sich gegeneinander ausschließen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, das Vorgefallene nicht unter den Tisch zu kehren sondern öffentlich darauf hin zu weisen, um auch andere für sportliche Fairness mehr zu sensibilisieren. Der FC Turbine ist in beiden Spielzeiten Fairplay-Sieger in seiner Liga geworden und dies mit großem Abstand. Wir haben insgesamt bisher lediglich 42 gelbe Karten bekommen. Noch nie wurde ein Spieler von uns des Feldes verwiesen. Kommen wir zum Sachverhalt unseres letzten Spieltages. Wir waren vor unserem Spiel in Großrudestedt mit dem SV Frohndorf, welcher zeitgleich in Kölleda spielte,  punktgleich an der Tabellenspitze. Für beide Mannschaften reichte ein Sieg zum Aufstieg. Frohndorf gewann mit 1:2 in Kölleda. Der FC Turbine lag in Großrudestedt mit 2:3 in Führung. Zwischen der 60. und 70. Minute traf ein Abstoß eines Großrudestedters den Schiri unglücklich am Kopf. Sofort kümmerten wir uns darum, konnten auch das leichte Nasenbluten schnell stoppen. Der Schiri versuchte noch weiter zu machen, unterbrach aber zwischen der 70. und 75. Minute die Partie. Er erklärte den Kapitänen und Verantwortlichen, dass er leichte Schwindelgefühle habe. Der Spielertrainer des FC Turbine, Daniel Schmeißer, ausgebildeter Erst-Helfer und Inhaber der B-Lizenz, äußerte seine Bedenken das Spiel aufgrund des Gesundheitszustandes des Schiri fortzuführen. Denn der Schiri räumte ein, ihm wäre es nicht mehr möglich immer auf der Höhe des Geschehens zu sein, man könne aber die Zeit, ohne das von beiden Seiten noch was kommt, runter spielen. Getreu dem deutsch-österreichischen Nicht-Angriffspakt in Cordoba bei der WM ´78. Dies lehnten wir aus Gründen der sportlichen Fairness ab, da die Gesundheit des Schiri weiterhin gefährdet war. Somit schlugen wir den Abbruch der Partie vor. Aber wie sich noch raus stellen sollte, am Ende ist der Faire der Depp. Denn zu unserem Erstaunen wurde die Partie keine 10 Minuten später neu angesetzt. Nach Aussage des NOFV wäre dies lt. Spielordnung schon Regelkonform, allerdings entscheidet in der Regel das Sportgericht. Erstaunlich wie schnell bei unserem KFA das Sportgericht tagt, zumal der Staffelleiter zum Zeitpunkt der Neuansetzung noch nicht einmal darüber in Kenntnis gesetzt war. Vom KFA waren wir sowieso schon diese Saison mit einigen Entscheidungen benachteiligt wurden. Zur Staffeltagung vor der Saison verweilten wir im Trainingslager. Telefonisch teilten wir mit, dass wir keine Spielverlegungen wollen, welches uns dann auch bestätigt wurde. Kurioserweise wurde später die Ansetzung und das Heimrecht unseres Spiels gegen Olbersleben veranlasst. Ohne eine Anfrage an uns, noch mit unserer Zustimmung. Dasselbe in der Rückrunde. Ohne eine Anfrage an uns, oder unserer Zustimmung verlegte Nöda den vorletzten Spieltag. Laut Spielordnung werden Spielverlegung an den letzten beiden Spieltagen nicht gestattet. Da die Gemeinde Nöda aber den Platz wegen eines angeblichen Feuerwehrfestes gesperrt hatte, ist dies notwendig gewesen. Tatsächlich fand am 14.06. kein Feuerfest auf dem Sportplatz in Nöda statt. Der KFA war es auch, der den Kölledaern vor dem letzten Spiel gegen Frohndorf unmissverständlich klar machte, dass, wenn sie Spieler ihrer Ersten (deren Spiel abgesagt wurde) einsetzen, es zu Konsequenzen kommen würde. Als Hintergrund wurde Wettbewerbsverzerrung genannt (siehe §19 Ziffer 1 & 5). Komisch für unser neu angesetztes Spiel in Großrudestedt galt dies dann anscheinend nicht. Hier stand dann unter anderem der Stammtorwart der Kreisoberliga (bekanntlich nun Landesklasse) zwischen den Pfosten. Was wir dann noch während des Wiederholungsspiels an sportlicher Fairness erleben durften, ist echt traurig. Der große Anhang, der aus Olbersleben da war, hoffte natürlich auf einen Patzer Niedernissas. Denn Olbersleben schoss kurioserweise in den letzten beiden Saisonspielen 19 Tore, um genau die Tordifferenz am Ende zu haben, die ausreicht, sollte Niedernissa oder Frohndorf patzen! In der ersten Hälfte standen sie in der Mitte der Niedernissaer Angriffsseite. Bei jedem Ball hinter die Abwehr von Großrudestedt wurde Abseits gerufen und auch so jede Spielsituation gegen Niedernissa gefordert. Nun ja, können sie ja alles machen. Ist zwar nicht Fair aber wen interessiert das schon. Zu unserem Erstaunen pfiff der Schiri aber alles genauso so, wie von draußen gefordert. Als Marionette des Olberslebener Publikum bekam er dabei nicht einmal mit, dass nach jedem Pfiff herzlich über ihn gelacht wurde. Welchen Nutzen der „Unparteiische“ von seiner Leistung hatte, bleibt Spekulativ. Es passt aber ins Bild und rundet die ganze Sache ab. Wo man wieder bei der Anfangsthese wäre: „Fair-Play ist ein guter Gedanke, die Wirklichkeit des Sports sieht aber ganz anders aus“. Abschließend haben wir nur zu sagen, dass wir unseren Weg genauso weitergehen werden. Egal welche Steine uns in den Weg gelegt werden, wir werden diese genauso, wie unseren Gegenüber immer mit dem nötigen Respekt und der nötigen Fairness entgegen treten.

Hochachtungsvoll der Vorstand des FC Turbine Niedernissa